Einführung

Was sind die Anamnesegruppen?

Anamnesegruppen sind ein von engagierten StudentInnen getragenes Lehrkonzept im deutschsprachigen Raum, das seit etwa 40 Jahren besteht und hauptsächlich als Lehrveranstaltung an Medizinischen Universitäten zum Einsatz kommt.

In von Vertrauen geprägten, kleinen Arbeitsgruppen mit TeilnehmerInnen aus unterschiedlichen Studienrichtungen (hauptsächlich aus dem Bereich der Medizin und der Psychologie) wird Raum für die Verfeinerung sozialer Kompetenzen und die Gelegenheit geboten, Gespräche mit freiwilligen PatientInnen zu führen. Dadurch soll frühzeitig wertvolle Praxiserfahrung im Rahmen des Studiums gesammelt und Reflexion durch die Begegnung und Auseinandersetzung mit anderen Menschen erhalten werden.

Das Maitreffen

Das Maitreffen der Anamnesegruppen ist ein Vernetzungstreffen und eine Weiterbildungsveranstaltung sämtlicher Anamnesegruppen im deutschsprachigen Raum. Es wird traditionell am Christi-Himmelfahrts-Wochenende abgehalten. In den letzten Jahren hat es in Dresden, Aachen und Graz stattgefunden. Wien hat das Treffen zuletzt im Jahr 2006 organisiert.

Es nahmen bislang jedes Jahr ca. 120 Medizin- und Psychologie-Studierende aus dem deutschsprachigen Raum an dem Treffen teil, im Rahmen dessen vier Tage lang in ausbildungsorientierten Workshops gearbeitet wird, betreut von Leitern aus der universitären Lehre und der medizinischen/psychologischen Praxis.

 

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